Aus Schule & Unterricht

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Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich in einer Kunst-Epoche mit Linolschnitt und -druck

Der Linolschnitt ist eine graphische Technik, die im Hochdruckverfahren arbeitet und im Prinzip dem Holzschnitt gleicht. Wie im Holzschnitt wird daher auch hier in eine Linoleumplatte ein Negativmuster in das normalerweise relativ feste Linoleum geschnitten.

Als Werkzeuge dienen Schnitzmesser, Hohleisen und Geißfuß (U- und V-förmige Klingen) in verschiedenen Stärken.

Das Material lässt sich leicht und in jede Richtung schneiden. Das fertige Negativmuster wird mit Farbe überwalzt und dann auf Papier gedruckt. Dabei wird die an den erhabenen Stellen haftende Farbe auf das Papier übertragen.

Wie der Holzschnitt wurde er auch von expressionistischen Künstlern geschätzt. So haben zum Beispiel Henri Matisse und Pablo Picasso mit Linolschnitt gearbeitet.