Aus Schule & Unterricht: Der Satz des Pythagoras

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Pythagoras gilt traditionell als der Entdecker des als "Satz des Pythagoras" bekannten Lehrsatzes der Euklidischen Geometrie über das rechtwinklige Dreieck.

Dieser Satz war wohl schon Jahrhunderte vor Pythagoras den Babyloniern bekannt. Ob sie aber einen Beweis für den Satz kannten, ist unbekannt.

Pythagoras von Samos (* um 570 v. Chr. auf Samos; † nach 510 v. Chr. in Metapont in der Basilicata) war ein antiker griechischer Philosoph und Gründer einer einflussreichen religiös-philosophischen Bewegung.

In seiner Jugend soll sich Pythagoras zu Studienzwecken in Ägypten und Babylonien aufgehalten haben; nach verschiedenen Berichten machte er sich mit dortigen religiösen Anschauungen und naturwissenschaftlichen Kenntnissen vertraut und kehrte dann nach Samos zurück. Dort hatte um 538 v. Chr. der Tyrann Polykrates die Macht an sich gerissen. Pythagoras stand in Opposition zu diesem Machthaber und verließ um 532 v. Chr. die Insel.

Als Vierzigjähriger wanderte er nach Süditalien aus. Dort gründete er eine Schule und betätigte sich auch politisch. Trotz intensiver Bemühungen der Forschung gehört er noch heute zu den rätselhaftesten Persönlichkeiten der Antike. Manche Historiker zählen ihn zu den Pionieren der beginnenden griechischen Philosophie, Mathematik und Naturwissenschaft. Die nach ihm benannten Pythagoreer blieben auch nach seinem Tod kulturgeschichtlich bedeutsam.

Dieser Beweis hier (siehe Foto) stammt von James Garfield (1831-1881), dem 20. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika. Man staune! 

Zu solchen Geistestaten ist der allzeit twitternde 45. Präsident bestimmt nicht in der Lage. Ihm selbst und der Welt würde es aber wohl gut tun, wenn er weniger twittern und stattdessen mehr geometrisieren würde!

;-)