Unbegleitete minderjährige Asylsuchende bei Timeout

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Jugendhilfeeinrichtung in Gesprächen mit Landratsamt.

ST. MÄRGEN/BREITNAU (jfz). Die Jugendhilfeeinrichtung Timeout wird sich im Hochschwarzwald voraussichtlich noch mehr in der Betreuung von unbegleiteten minderjährigen Ausländer (UMA) engagieren. Dies bestätigt der Leiter der Einrichtung, Daniel Götte, auf Anfrage der BZ.

nSchon längst sei man an seinen drei Standorten in Breitnau, Vörstetten und seit Neuestem auch auf dem Thurner bei St. Märgen tätig. Momentan gebe es Gespräche mit dem Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald. Dessen Pressesprecher Matthias Fetterer bestätigt das Engagement der Jugendhilfeeinrichtung. Timeout kümmere sich derzeit um sieben UMA. Nichts zu tun haben diese übrigens mit den 20, die über die Diakonie in Titisee-Neustadt untergekommen sind. Die Träger meldeten sich von sich aus beim Landratsamt und bekämen dann dementsprechend Kinder und Jugendliche zugeteilt, erklärt Fetterer. Wie der Pressesprecher ergänzt, sei das Landratsamt nach wie vor auf der Suche nach freien Trägern, die sich bereit erklären, UMA aufzunehmen. Ansprechpartner dafür ist die Jugendhilfe.

von: Joachim Frommherz, Badische Zeitung vom 12.01.2017