Manfred Voßler

ehemaliger Amtsleiter des Staatlichen Schulamtes Freiburg

   

Man kann zahllose Berichte in Hochglanzbroschüren lesen, die auf hohem abstraktem Niveau das Thema "Schulverweigerung" beackern.

Im Hofgut Rössle in Breitnau jedoch, in einer wunderbar "therapeutischen" Umgebung, ist es gelungen, diesem "Begriff der Ausgrenzung" ein überzeugendes Konzept entgegenzusetzen, das geeignet ist, Kindern und Jugendlichen einen angemessenen Rahmen zu geben, der Familie und Heimat bietet, der positive Beziehungen schafft, trotz forderndem und klar umrissenen Erziehungs- und Bildungsauftrag.

In meinen bisherigen Besuchen vor Ort, im Kontakt zu den handelnden Personen und den einstigen oder noch aktuellen "schulmüden" Jugendlichen, durfte ich mich persönlich davon überzeugen, dass die aufopferungsvolle Tätigkeit der Verantwortlichen unter einer charismatischen Leitung die erfolgreichste mir bekannte Konzeption darstellt, mit dem Thema Schulverweigerung pädagogisch und didaktisch umzugehen.


Dorothea Störr-Ritter

Landrätin, Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald

   

Der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald hat die Entwicklung des Jugendhilfeangebotes von Timeout von Anfang an begleitet und unterstützt. ...

Mit dem Namen Timeout verbindet der Landkreis die folgenden Eigenschaften: sehr gute Kooperation, hohe Qualität der Arbeit, Zuverlässigkeit und innovative Ansätze. Timeout ist ein verlässlicher Partner für den Landkreis und aus der Jugendhilfearbeit unseres Landkreises nicht mehr wegzudenken.


Michael und Angelika S.........

Eltern eines Schülers aus München

   

Wir sind nach diesem turbulenten Jahr der Überraschungen immer noch erstaunt, wieviel Energie und Willenskraft in unserem Sohn durch Ihren Unterricht geweckt wurde. Sie haben ihm neben interessanten Inhalten wichtige neue Lernerfahrungen ermöglicht, ihm eine neue Offenheit und Positivität geschenkt. Darüber sind wir sehr froh und dankbar!

N...... hat sich von Ihnen als ebenbürtiger Gesprächspartner angenommen gefühlt und sich anstecken lassen von Ihrer unbändigen Begeisterung und Ihrem Interesse für so vieles in der Welt!

Schade nur, dass er so einen Unterricht nicht länger genießen konnte. Es wären ihm sicher noch Flügel gewachsen, die ihn in seine eigenen Impulse getragen hätten ... Jetzt ist er dabei Schritt für Schritt seinen Weg zu finden.

Mit großer Freude und Dankbarkeit für eine Zeit voller Überraschungen ...


Henning Kullak-Ublick

Vorstandsmitglied im Bund der Freien Waldorfschulen Deutschland

   

Ohne Krisen gibt es keine Entwicklung. Das gilt für den einzelnen Menschen genauso wie für eine Gemeinschaft, in der Menschen mit einem selbstgesteckten Ziel zusammenarbeiten. Die Gemeinschaft Timeout hat sich das Ziel gesetzt, dem Werdenden in jedem Menschen den Raum zu schaffen, den es braucht, um sich entfalten zu können. Das ist so schön wie schwer und es ehrt die Beteiligten, dass Timeout trotz aller Widerstände, die sich hier und dort in den Weg gelegt haben mögen, eine so vitale Gemeinschaft geworden ist, dass das Vertrauen in die dort geleistete Arbeitbeständig weiter gewachsen ist. ...

Vielen Kindern und Jugendlichen wurde hier Mut gemacht, die nächsten wichtigen Schritte auf ihrem Lebensweg zu gehen. Damit wurde nicht nur ihnen geholfen, sondern auch unserer auf Effizienz ausgerichteten Zeit zugleich ein anderes Bild von Erfolg eingeprägt: Menschliche Beziehungen setzen Kräfte frei, die weit über jede kurzfristige Leistungsmessung hinausweisen. ...

Alle zusammen schaffen hier daran, dass jeder das vielleicht Wichtigste überhaupt erkennen kann: Jeder Mensch ist ein Könner! Wer das einmal verstanden hat, kann diesen Könner in sich selbst freisetzen und anderen dabei helfen, ihn zu entdecken.


Andreas Stoch, MdL

Minister für Kultur, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg 

   

"Wir dürfen nicht dulden, dass Kinder ihre Talente nicht entfalten können, weil keine Chancengleichheit existiert".

Dieser Satz unseres Bundespräsidenten fiel mir ein, als ich das erste Mal über Timeout las. Auch hier wird engagiert an der Umsetzung dieser Aufforderung gearbeitet, damit Kinder und Jugendliche bzw. Schülerinnen und Schüler neue Perspektiven bekommen und ihnen damit eine zweite Chance eröffnet wird.

Es ist gut, dass es solche Einrichtungen wie Timeout gibt. Sie sind da, um Kindern und Jugendlichen aus ihrer Notlage zu helfen, wenn all unsere anderen Unterstützungssysteme nicht mehr greifen.

Die Jugendhilfeeinrichtung Timeout im Hofgut Rössle bietet in Not geratenen Kindern und Jugendlichen für eine Übergangszeit Heimat und ermöglicht ihnen durch schulische Bildung an der hofeigenen Schule gesellschaftliche Teilhabe, wirtschaftlichen Erfolg und letzlich auch die Verwirklichung des eigenen Lebenskonzeptes.


Jürgen Schweiß-Ertl

geschäftsführender Gesellschafter der MAHLE STIFTUNG GmbH, Stuttgart

   

Timeout fördert die gesunde biografische Entwicklung von jungen Menschen, die ohne solche Einrichtung, aus welchen Gründen auch immer, nicht möglich wäre. Und die MAHLE STIFTUNG fördert Timeout, weil hier jungen Menschen ein Weg zur Entwicklung von persönlicher Autonomie aufgezeigt wird. Die Entwicklung persönlicher Autonomie ist die wichtigste Grundlage dafür, dass wir durch selbstbestimmtes Handeln in unserer sozialen Umgebung und der Gesellschaft bestehen können.

So verstanden hat Autonomie nichts mit einfacher Selbstverwirklichung zu tun. Sie ist vielmehr eine innere Kraft, die sich trotz der unvermeidlichen Zwänge und Erwartungen des Alltags durch Eltern, Schule und sozialem Umfeld Geltung verschafft und den jungen Menscgen ermöglicht, sich selbst als handelndes und gestaltendes Wesen erleben und erfahren zu können.

Ich bin, stellvertretend für die MAHLE STIFTUNG, aber auch ganz persönlich, sehr froh, dass es Initiativen wie Timeout gibt, die sich dieser anspruchsvollen Aufgabe gemeinsam mit besonderen Kindern und Jugendlichen widmen. Und ich bin ebenso froh, dass es junge Menschen gibt, die eine andere Art des Umgangs miteinander einfordern. Nur so können wir uns alle weiter entwickeln.


Josef Haberstroh

Bürgermeister der Gemeinde Breitnau

   

Die Jugendhilfeeinrichtung Timeout bietet seit Jahren für schulmüde Menschen einen Zufluchtsort an, an dem sie neue Kraft schöpfen und neue Perspektiven entwickeln können. Eine Einrichtung, auf die wir nicht verzichten können und wollen. ...

In einem Umfeld, das von menschlicher Wärme und gegenseitiger Achtung und Wertschätzung geprägt ist, lernen die Heranwachsenden zusammen zu leben und zu arbeiten. Sie nehmen am Dorfgeschehen teil und engagieren sich bei gemeinsamen Veranstaltungen. Praktika können sie bei unseren örtlichen Handwerksbetrieben ausüben. ...

Mit Timeout wurde eine Plattform geschaffen, auf der heute nationaler und internationaler Informationsaustausch über ganzheitliche Jugendhilfe stattfindet.


Prof. Dr. Ulrich Druwe

Rektor der Pädagogischen Hochschule Freiburg

   

Die Ursachen für Schulverweigerung sind multifaktoriell. Entsprechend vielfältig müssen die Angebote für einen konstruktiven Umgang mit diesem Problem sein.Timeout ist hierfür ein herausragendes Beispiel. Gegründet 2003 auf dem ehemaligen Hofgut Rössle in Breitnau, finden dort heute 16 Jugendliche ein Zuhause auf Zeit. Durch einfühlsame pädagogische Betreuung in Kombination mit land-, forst- und hauswirtschaftlicher Arbeit erhalten sie eine zweite Chance, um ihr Leben in Zukunft eigenverantwortlich gestalten zu können.

Der Erfolg spricht für diese Einrichtung: Viele Jugendliche schaffen den Hauptschulabschluss, den Abschluss einer weiterführenden Schule oder einer Ausbildung. Ich gratuliere allen Beteiligten hierzu und wünsche, dass es weiterhin gelingt, den Jugendlichen Vertrauen und Kompetenzen zu vermitteln, um ihnen so den Weg zurück in Schule und Gemeinschaft zu ebnen.


Prof. Dr. Bernd Seibel

Evangelische Hochschule für Soziale Arbeit, Diakonie und Religionspädagogik Freiburg

   

Gerne habe ich Besucher- und Studentengruppen nach Breitnau geführt, weil ich wusste, dass man stets willkommen und bereit war, sich auch kritischen Fragen zu stellen. Kinder und Jugendliche wurden dabei ganz selbstverständlich mit einbezogen. Die Exkursion zu Timeout war dann auch immer fester Programmpunkt z.B. für Studierende und Professoren unserer Partnerhochschulen in Polen, Südafrika und USA. Manche der Studierenden hospitierten für ein paar Tage, einige kehrten als Praktikanten/innen oder sogar als fest angestellte Mitarbeiter/innen zurück. ...

Erklärtes Ziel von Timeout ist es, Kinder und Jugendliche auf dem Weg zum Erwachsenwerden mit Selbstvertrauen auszustatten. In einer Atmosphäre der Anerkennung und Wertschätzung sollen sie dabei auf vielfältige Weise ermutigt werden - ganz im Sinne des auf Indianerweisheiten beruhenden "circle of courage", der die Wachstumsbedürfnisse von Kindern und Jugendlichen in das Bewusstsein rückt. ...

In Timeout werden genau diejenigen Ressourcen gefördert, die von der Resilienzforschung als Schutzfaktoren ermittelt wurden. 

Timeout hat mich als Pädagoge überzeugt und in meinem Vertrauen in seine Leistungsfähigkeit bestärkt. Für die dort geleistete Arbeit ist ein großes Dankeschön auszusprechen, vor allem weil dessen Mitarbeiter/innen ein fundamentales Prinzip jeglicher Pädagogik beherzigen: "They practice what they preach!"


Roland Sehrer

GLS Bank Stuttgart

   

Die Jugendhilfeeinrichtung Timeout gGmbH im Hofgut Rössle leistet durch die Begleitung der ihr anvertrauten Kinder und Jugendlichen eine unverzichtbare Arbeit.

Initiative Menschen sind es, die zur rechten Zeit am richtigen Ort zusammenkommen, um eine sinnvolle und notwendig hilfreiche Arbeit in die Gesellschaft zu bringen. Hinzu kommt der erlebbare Genius Loci, wie es Goethe formulierte, der im Hofgut Rössle hilfreich zur Seite steht.


Kerstin Andreae

Mitglied des Bundestages

   

Die Standortwahl für das "Timeout" im Hofgut Rössle scheint kein Zufall zu sein. Damit wurde die Tradition aufgegriffen, die das "Rössle" als Postkutschenstation und somit als Rasthof und Stärkung für den weiteren Weg bereits hatte. ...

Körperliche Arbeit und eine Alltagsroutine tun gut, um sich neu zu finden - jenseits aller Probleme. Damit übernehmen die Kinder und Jugendlichen Stück für Stück Verantwortung für sich und andere. Es muss sich gut anfühlen, das eigene Tempo bestimmen zu können, Hilfe in Schule und Privatem zu erhalten und einfach gut aufgehoben zu sein. Aus dieser inneren Ruhe kann dann etwas Neues entstehen. 

Als Außenklasse der Freien Waldorfschule Freiburg St. Georgen ist auch die Schule von Timeout in ein pädagogisches Konzept eingebettet, das Freiräume und Entfaltungsmöglichkeiten bietet.


Dr. h.c. Gernot Erler

Mitglied des Bundestages, Staatsminister a.D.

   

Kinder und Jugendliche sind unsere Zukunft. ... Niemand darf zurückbleiben - denn wir brauchen alle! ...

Es ist eine ausgesprochen verdienstvolle Tätigkeit, dafür zu sorgen, dass niemand zurückbleibt, und sich dieser Kinder und Jugendlichen anzunehmen, ihnen neue Wege aufzuzeigen und neues Selbstvertrauen zu vermitteln, ihnen auch notwendige Grenzen zu setzen und sie mit dem Rüstzeug auszustatten, das sie befähigt, ihren Platz in unserer Gesellschaft zu finden.

Ich freue mich, dass ich das Wirken aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Timeout ... würdigen und dafür einen herzlichen Dank aussprechen kann.


Reinhold Pix

Mitglied des Landtages Baden-Württemberg

   

Viele Kinder und Jugendliche, die aus verschiedensten Gründen aus dem sehr eng und leistungsorientiert gesetzten Rahmen unseres Bildungssystems herausgefallen sind, haben bei Timeout eine wichtige Ruheinsel gefunden. ....

Hier können sie sich als Person neu entdecken und gemeinsam mit hoch qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern neue Schritte auf dem Weg ihrer Entwicklung austesten und finden.

Mit dem Konzept des Hofgut Rössle wurden jene Möglichkeiten des Lernens und Erfahrens mit Kopf, Herz und Hand geschaffen, die einen ganz ungewohnten Rahmen und ein Entdecken mit allen Sinnen fördert - etwas, das im Alltag des "klassischen" Schulbetriebs leider oftmals zu kurz kommt. Für die Schaffung dieser Möglichkeiten, für die geduldige und kompetente Begleitung und Hilfe für die Kinder und Jugendlichen danke ich. ...

Mein Dank für Timeout e.V. erstreckt sich auch und gerade auf das konsequente Einstehen für die Jugendlichen gegenüber einer Gesellschaft, die oft allzu schnell nur das Schwierige und Unangepasste in den Kindern sieht, ohne die zugrundeliegenden Notlagen und Probleme sehen zu wollen. Das ist wichtig, denn jedes Kind und jeder Jugendliche ist wertvoll und es wert, ihm die Zeit und Chance zu geben, sich und seinen Weg zu finden.


Gabi Rolland

Mitglied des Landtages Baden-Württemberg

Jedem jungen Menschen die Chancen zu eröffnen, die seinen Fähigkeiten und Fertigkeiten entsprechen, ist eine herausragende Aufgabe von Gesellschaft und Politik. ...

Viele junge Menschen brauchen dafür ein geschütztes Umfeld und eine "Auszeit". In der Distanz zu Schule, Jugendamt und Elternhaus sind der Blick auf die eigenen Interessen und persönlichen Eigenschaften eher möglich und erfolgreich. Die eigenen Stärken entdecken und Entwicklunsgfelder selbst zu erkennen, ist der notwendige Beginn für eine Perspektiv- und Verhaltensänderung. ...

Wenn nun diese Erfahrungen in einem früheren Hofgut mitten im Schwarzwald mit engagiertem, kompetentem Personal gemacht werden können, dann werden neue Perspektiven ermöglicht und Zukunftschancen eröffnet. Empathie und Vertrauen sind dabei beste Voraussetzungen für eine gelingende Auszeit und ein neues Mittendrin.


Prof. Dr. Peter Loebell

Freie Hochschule Stuttgart/Seminar für Waldorfpädagogik

   

In Leitbild und Berichterstattung wird deutlich, dass jugendliche Menschen mit einer besonderen Biographie hier die Möglichkeit erhalten, gewissermaßen aus der postmodernen Kultur, in der sie sozialisiert sind, für einen begrenzten Zeitraum auszusteigen und in einer ländlichen Lebenswelt früherer Zeiten durch praktische Tätigkeiten und Übernahme von Verantwortung eine neue, eigenständige Beziehung zur Natur, zu Mitmenschen und zu sich selbst zu erlangen. Damit befindet sich Timeout in der Tradition der Reformpädagogik.

In diesem Sinne kann man auch Timeout mit seinen waldorfpädagogischen Wurzeln zugestehen, dass der Rückgriff auf Lebenformen der Vergangenheit einem höchst aktuellen Bedürfnis von Jugendlichen entspricht, weil sie hier einen Ort des angstfreien Lebens und Lernens finden, an dem sie das Menschsein an sich selbst erfahren können.


J.B.

Jugendliche

   

Mit 12 Jahren bin ich aufgrund familiärer Probleme nach Timeout gekommen. 

Ganze viereinhalb Jahre durfte ich auf dem wunderschönen Hofgut Rössle sein und ganz viele, tolle, verschiedene Menschen kennenlernen! 

Dann hatte ich sogar die Möglichkeit zum betreuten Wohnen nach Freiburg zu wechseln, machte meinen Abschluss und jobbte mal hier und da. eineinhalb Jahre später bekam ich abermals die Chance nach Timeout ziehen zu dürfen um dort ein FSJ zu machen, das mir den Start zu meiner Ausbildung ermöglicht hat! 

Wäre ich nicht in Timeout gewesen, wäre ich nicht die, die ich heute bin! Ich habe aus einem ganz anderen Blickwinkel sehen dürfen, mich neu kennen gelernt und von den Menschen dort einen ehrlichen, aufrichtigen Spiegel vorgehalten be- kommen! Natürlich war es mühsam und anstrengend und nicht nur für die Betreuer :-) 

Das Haus, die Tiere, die Menschen, das Essen, die Landschaft und Luft: Einfach herrlich!! 

Ich fühle mich dort zuhause, daheim. Und werde immer noch mit offenen Armen empfangen! Danke! 


K.S.

Jugendlicher

   

Timeout war spitze. Ich weiß nicht, was aus mir geworden wäre, wenn ich nicht in Timeout gewesen wäre. 

Das Kochen hat mir gefallen und das Essen war sehr gut. Nach Timeout bin ich in ein Betreutes Wohnen gegangen und nun bin ich im zweiten Jahr meiner Ausbildung zum Koch.  

(Inzwischen hat er diese auch erfolgreich abgeschlossen!)


L.V.

Jugendlicher

   

Anfangs wollte ich nicht in Timeout bleiben. Doch sobald ich mich darauf eingelassen hatte, war es eine sehr schöne Zeit. 

Ich habe meinen Hauptschulabschluss gemacht, konnte an meinem Selbstvertrauen arbeiten und habe Gefallen am Schreinerhandwerk gefunden. 

Besonders gerne erinnere ich mich an die lustigen Arbeitstage mit Matteo und Daniel. 


P. T.

Jugendlicher

   

Für mich war die Arbeit mit den Tieren toll. 

Ich fand gut, dass keine spießigen Betreuer, sondern gute da waren.

Und der Ort ist wunderschön. 


Irmgard Speer (eine Besucherin der "Kultur im Rössle")

Titisee-Neustadt

   

Ich bin tief beeindruckt von der ansprechenden Gestaltung Ihres Jahresprogramms.

Auch die informative Vorstellung Ihrer Einrichtung auf den letzten Seiten hat Tiefgang und wirft einen nachdenklich machenden Blick auf die Wunden unserer Zeit.

"Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch." Der Ansatz für Ihre Arbeit, auch der Mut, damit an die Öffentlichkeit zu gehen, bedeuten für mich einen wichtigen Baustein zum Rettenden!

Ich genieße Ihr Kleinod von Garten, all das Blühende, aber auch die noch schlafenden Knospen, die sich entfalten werden.

Reichen Segen von oben Ihrem Haus und alles Gute bis zum Wiedersehen.


Monika Schoeller (eine Besucherin des Zeitzeugengesprächs mit dem polnischen Auschwitz-Überlebenden Jacek Zieliniewicz)

Frankfurt am Main   

Wie berührend das Foto der Begegnung (in der Badischen Zeitung vom 20.11.2016): Die leibliche Bezeugung des erlittenen Leides eines alten Menschen und das scheue Staunen der Kinder. Wesentlicher, prägender kann Schule nicht sein; hört 'Schule' auch im Alter nicht auf!