Was ist das Robinson-Projekt

An unserem Standort Thurner bieten wir Kindern und Jugendlichen parallel zu unserer bestehenden Außenklasse ein besonderes Lernumfeld an. Das Robinson-Projekt versucht Schülern über eine praktische und gruppendynamisch orientierte Herangehensweise einen neuen Zugang zum Lernen zu eröffnen. Lernmittel sind unter anderem: die tägliche Versorgung der Alpakas, Landschafts- und Geländepflege, bauliche Projekte und Aufgaben im Wechsel mit Bewegung und Spiel, einfacher Theaterarbeit und weiteren künstlerischen Angeboten sowie die gemeinsame tägliche Zubereitung der Mittagsmahlzeit.

Der Name

'Robinson' hat zwei Bedeutungen:

  • Robinson Crusoe: Wir sehen uns und unsere Schüler als Abenteurer und Pioniere, als (Über-)Lebenskünstler ähnlich wie Robinson Crusoe: Schiffbruch erlitten, eine Insel gefunden und wir machen etwas daraus!
  • Sir Ken Robinson: Der britische Bildungsexperte und Autor Sir Ken Robinson zeichnet Wege für eine andere Bildung auf, welche die herkömmliche Vorstellung von Schule auf den Kopf zu stellen scheint: Zuerst die kreativen und praktischen Lernangebote, daraus folgend und daraus entstehend die wissensorientierten Erkenntnisse. So wird Bildung be-greifbar und er-fassbar.

Was machen wir hier?

Wir haben eine klare Tagesstruktur, die den Rhythmus vorgibt, ein sich wiederholender Ablauf, der jeden Tag mit neuem Inhalt gefüllt wird. Wir malen, spielen und spielen Theater, wir knobeln, wir schreiben, wir tüfteln, wir kochen, wir bauen, wir lauschen der Stille, wir tanzen, wir singen, wir machen Musik, wir entdecken, wir erleben, wir erfinden und finden, wir improvisieren, wir sind viel draußen, wir pflegen die Tiere, wir üben, wir sind neugierig ...

Lern- und Spielzeiten

Werktäglich von 9 Uhr bis 14 Uhr.