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Jugendhilfe timeout zeigt, dass auch auf 1000 Metern Höhe Gemüseanbau möglich ist

Erstellt von mhs | |   Presse

Zitronen, Avocados, Chili, rote Bete: Ein ehemaliger Schulverweigerer hat es in Breitnau geschafft, Gemüse auf 1000 Metern Höhe anzubauen. Das Gärtnern hat ihm geholfen, wieder Fuß zu fassen.

von Thomas Biniossek; in Badische Zeitung vom Mittwoch, 23. September 2020

Der Garten der Timeout-Schule im Hofgut Rössle ist ein bisschen verwildert. Brennnesseln wachsen zwischen Kürbisstauden, Unkraut hat im Hochbeet viel Raum erobert. "Es waren Ferien, unsere Schüler waren zu Hause oder machten mit der Familie Urlaub und konnten hier nicht wirken", zuckt Thomas Lauk fast entschuldigend mit den Schultern. Und vor allem habe Lukas nach seinem erfolgreichen Hauptschulabschluss als Initiator des Schulgartens eine Lehre im Hotel- und Gaststättengewerbe aufgenommen. "Er fehlt", so der pädagogische Leiter der Jugendhilfeeinrichtung in den Nessellachen.

Doch auch wenn viel liegengeblieben ist in den vergangenen Wochen, ist noch immer zu sehen, was alles auch auf knapp 1000 Metern wachsen kann. Neben den Kürbissen, vor allem Hokkaido, sind Zucchini, diverse Kräuter, Tomaten, Rosenkohl, Erdbeeren, Mais, Zwiebeln, Kartoffeln, Weißkohl und Möhren im Garten zu finden. "Was hier wächst, wird bei uns in der Küche verwendet", berichtet Thomas Lauk. "Diesen Garten mit dem über Spenden finanzierten Gewächshaus haben wir unserem schulverweigernden Lukas zu verdanken."

Lesen Sie hier den vollständigen Beitrag auf der Website der Badischen Zeitung ...

Foto: Thomas Biniossek

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