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"Interessiert Euch dafür, was die Kinder spielen wollen"

Erstellt von mhs | |   Presse

Videospiele sind aus dem Alltag vieler Jugendlicher kaum noch wegzudenken. Wie Eltern dennoch nicht den Einfluss verlieren, erklärt der Medien- und Sozialpsychologe André Melzer im Interview.

Interview mit Assist.-Prof. Dr. André Melzer vom Institute for Health and Behaviour/Universität Luxemburg, der am kommenden Samstag einen Vortrag im Rahmen des timeout college im Thurner Wirtshaus in St.Märgen hält.

von Thomas Biniossek; in: Badische Zeitung vom 4. Dezember 2019


BZ: Sind Videospiele tatsächlich gefährlich?

Melzer:
Videospiele sind, wie alle digitalen Medien, Werkzeuge, die erst einmal weder positiv noch negativ, weder gefährlich noch ungefährlich sind. Videospiele bieten Möglichkeiten, um Bedürfnisse und Motive zu befriedigen – etwa der Wunsch nach Spannung oder Entspannung und ganz allgemein nach Unterhaltung. Gefahren bestehen wie bei allen Werkzeugen dort, wo deren Gebrauch nicht richtig beherrscht wird. Im Unterschied zu Hammer und Säge sind Videospiele jedoch deutlich komplexer und in der Regel sind die Chancen und Gefahren der Nutzung nicht so leicht abzuschätzen. Wenn ich mit dem Hammer meinen Daumen treffe, wird das verlässlich sehr wehtun. Ob aber ein Horrorspiel oder ein Shooter im individuellen Fall negative Folgen hat, kann eben nicht vorhergesagt werden. ......

Lesen Sie hier das vollständige Interview unter www.badische-zeitung.de ...

Vortrag von Assist.-Prof. Dr. André Melzer im Rahmend des timeout college am

Samstag, 7. Dezember 2019
15 Uhr
Thurner Wirtshaus
St.Märgen

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