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Empörung!

Erstellt von mhs | |   Presse

Fraktionsvorsitzender der AfD im saarländischen Landtag vergleicht Schüler, die unter einer sozial-emotionalen Beeinträchtigung leiden, mit ansteckenden Patienten.

Der Fraktionsvorsitzende der AfD im saarländischen Landtag, Josef Dörr, hatte am Mittwoch, 18. April, während einer Debatte zum Thema Förderschulen zwischen „normalen“ und „kranken“ Kindern unterschieden. Konkret sagte er: „Was aber unter keinen Umständen geht, ist, dass in dem gleichen Krankenhaus oder der gleichen Abteilung dann auch Menschen sind mit übertragbaren Krankheiten, schweren ansteckenden Krankheiten. Das ist ein Bild. Aber in der Schule haben wir die gleiche Situation.“ Durch die Inklusion würden an Schulen „Kinder mit Downsyndrom unterrichtet (...) mit anderen Kindern, die ganz normal, gesund sind“. Der gemeinsame Unterricht könne auch mit „kranken“ Kindern funktionieren, sei bei Kindern mit sozial-emotionaler Beeinträchtigung aber nicht umsetzbar.

 

Lesen Sie hier den ganzen Bericht in der Saarbrücker Zeitung vom 19. April 2018